GSF-PowerPress

Online-Schülerzeitung der Gesamtschule Fröndenberg

Vorschlag: Bücherbörse

Als frisch gebackene/r Abiturient/in hat man bekanntlich viel Zeit. So viel, dass man sich Dingen widmet, die während der Lern- und Prüfungsphasen zu kurz gekommen sind: dem Aufräumen beispielsweise. Dabei kann wohl jeder Oberstufenschüler feststellen, dass sich in den (13) Schuljahren ganz schön viel angesammelt hat: Abi-Lernbücher, selbst bezahlte Schulbücher, Englisch-, Französisch- oder Spanischörterbücher, deutsch- und englischsprachige Lektüren von Effi Briest bis Romeo & Juliet und passende Lösungsbücher, kollektiv angeschaffte Taschenrechner… Die meisten dieser Bücher braucht man nach dem Abi nicht mehr. Klar, für zukünftige Mathe- oder BWL-Studenten ist der Taschenrechner bestimmt hilfreich, und auch ein Englisch-Wörterbuch kann man immer mal gebrauchen. Schüler, die wie ich zu ihrer Mathe-Antipathie stehen, werden aber sicher nie wieder ihr Mathebuch mit dem komischen Namen “Lambacher Schweizer Lineare Algebra mit analytischer Geometrie Grundkurs” brauchen. Doch wohin mit den Büchern? Nicht jeder hat jüngere Geschwister, die das Buch noch gebrauchen könnten. Wegschmeißen? Verkaufen über das Internet und dabei noch ein paar Euro verdienen?

Die meisten der “normalen” Schulbücher werden zwar von der Schule gestellt, doch die in der Oberstufe gelesenen Romane und Dramen müssen selber angeschafft werden. Für meine LKs (Deutsch und Englisch) musste ich insgesamt 7 Bücher kaufen, dazu besorgen sich viele Schüler einen sogenannten “Lektüreschlüssel” zum besseren Verständnis. Hinzu kam der Taschenrechner, der alles kann (außer Kaffee kochen), und den ich quasi nur ein paar Mal benutzt hab… Da kann sich jeder ausrechnen, wie viel Geld man aus eigener Tasche zahlen musste. Außerdem sind viele der Bücher nur einmal (oder womöglich gar nicht) gelesen worden und befinden sich deshalb in einem guten Zustand.

Deshalb mein Vorschlag: Man könnte (über die SV vielleicht?) eine Plattform anbieten, bei der Oberstufenschüler gebrauchte Lektüren günstig von ehemaligen Schülern kaufen könnten. Dafür könnte man zum Beispiel eine Bücherbörse in der Schule organisieren (quasi wie ein Flohmarkt, Platz und Tische gibt es ja genug). Oder man veröffentlicht im Internet oder am schwarzen Brett eine Liste, wer welche Bücher zu verkaufen hat und man kann sich dann dort melden.

So können die, die das Abi noch vor sich haben, bares Geld sparen und die „Alten“ schaffen Platz im Regal und einen Bonus für die Studentenkasse. ;)

3 Kommentare

  1. Also ich finde das echt ne tolle idee, sollte man organisieren vorallem weil ich jetzt auch in die Oberstufe wechsel… Einen Taschenrechner der alles kann außer Kaffe kochen habe ich zwar schon aber vllt. hat auchnoch jemand einen der auch Kaffee kochen kann. ;)

  2. Das ist einer super Idee.
    Die Eigenanschaffungen während der Oberstufe können, rechnet man noch etwaige Lernhilfen fürs Abi etc dazu, ganz schön ins Geld gehen. Für den Fall, dass nicht gleichermaßen viele Oberstufenschüler sich von ihren Schulbüchern trennen mögen, wie für die nachrückende Generation benötigt: Es gibt einige gute Internetseiten abseits von Amazon, auf denen man gebrauchte Schulbücher shoppen kann – teilweise auch mit verhandelbaren Preisen.

    In dem Artikel habe ich auch einen Tipp für eine Seite, auf der man seine Gebrauchten zum Festpreis VERkaufen kann, falls sich im Rahmen der Schulbuchbörse kein Abnehmer findet.

    Schöne Grüße & nochmal Glückwunsch zum be(über)standenen Abi. :-)

  3. Find ich ja interessant, dass unter meinem Artikel Werbung gemacht wird :D
    Also wenn jemand Lust hat, sowas zu organisieren, helfe ich gerne mit.

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