Das Schulgebäude

Am 22.04.1971 wurde nach nur knapp 4-monatiger Bauzeit das Richtfest in Anwesenheit des damaligen Kultusministers Jürgen Girgensohn gefeiert.

Zu diesem Festakt waren ca. 350 Personen erschienen. Die rasante Bauzeit ergibt sich aus der Stahlkonstruktion als Stützen und Pfetten mit Ortbetondecken als horizontal ausgebildete statische Scheibe:

  • Dacheindeckung – Trapezbleche mit aufgebrachter Wärmedämmung als Warmdachaufbau / Flachdach
  • Fassade – vorgehängte Leichtbetonelemente mit innenliegender Wärmedämmung
  • Keller – Ortbetondeckenplatte und Wände (ohne Stahlstützen), als reine Stahlbetonkonstruktion
  • Fenster – Holzfenster mit Isolierverglasung, zur Südseite zusätzlich mit Sonnenschutz
  • Fußboden – Gussasphalt, teils mit Nadelfilz- , teils mit Kautschukoberboden

RohbauDer im Jahr 2002 errichtete Neubau wurde in Holzrahmenbauweise erstellt. Die Fassade wurde mit einem aufgebrachten Wärmedämmverbundsystem versehen. Der Baukörper wurde auf Stahlbetonsäulen errichtet, wobei das Erdgeschoss nicht überbaut wurde.

Die Klassenräume, einschl. der notwendigen Lehrerzimmer wurden im 1. und 2. Obergeschoss untergebracht. Insgesamt sind 14 Klassen und 2 Lehrerzimmer auf 2 Ebenen geschaffen worden.

Als Dachform ist ein Tonnendach mit einer schwachen Wölbung gewählt worden. Zum einen um den Charakter eines Flachdaches aufzunehmen, zum anderen um das Oberflächenwasser von dem Gebäude über vorgehängte Rinnen abzuleiten.

Besonderer Clou der Konstruktion ist die Brettstapeldecke mit statisch erforderlichem Aufbeton, die mit einer Stützweite von ca. 8.00 m in öffentlichen Gebäuden vorher noch nie verlegt worden ist. Für diese Konstruktion musste vom Ministerium in Düsseldorf eine besondere Zustimmung erteilt werden.

Der Neubau wurde für die abgängigen Pavillonklassen erforderlich.

Im Jahr 2003 wurde eine großzügige Toilettenanlage unter dem Neubau, an der nord-östlichen Gebäudekante, erstellt. Diese Maßnahme wurde erforderlich, da die im Gebäude vorhandenen Toilettenanlagen nicht mehr hygienisch gereinigt werden konnten.

Die neue Toilettenanlage wird nun von einer Reinigungskraft zu Unterrichtszeiten überwacht und gleichzeitig gereinigt.

Erstellt wurde die Anlage hauptsächlich von Mitgliedern der Schulpflegschaft und des Fördervereins der Gesamtschule. Verwaltungsseitig wurden Haushaltsmittel für die Beschaffung der Materialien zur Verfügung gestellt.

Mensa
EssenausgabeDie Mensa wurde 2003 großzügig umgebaut.

Um entsprechende Ausgabetheken erweitern zu können, war es erforderlich, dass eine vorhandene Herren- und Damentoilette abgebrochen wurde.

Insgesamt bietet die Mensa ca. 250 Schülern gleichzeitig Platz. In der gesamten Mittagspausenzeit werden zurzeit ca. 500 Essen täglich ausgegeben.

Im Bereich der Mensa ist ebenfalls eine Cafeteria-Ausgabe einbezogen, die aus-schließlich von Mitgliedern des Fördervereins betrieben wird. Hier können belegte Brötchen und Sonstiges gekauft werden. Öffnungszeit : 730 – 1100 Uhr.

Versorgt werden die Schüler in der Mensa von der hauseigenen Küche. Die Küche wurde ebenfalls 2003 neu gebaut.

Hier befinden sich: 1 Spülstraße, 2 Kippbratpfannen, 4 Dampfkochkessel,

3 Kombidampfer, 1 Tiefkühlraum, 1 Kühlraum (beide Kühlräume 2007 neu gebaut)

Turnhalle
An der Gesamtschule sind insgesamt 5 Turnhallen in der Größe von ca. 25,00 x 15,00 m, wovon 3 Turnhallen nach Entfernen der Trennvorhänge als 3-fach-Turn-halle mit einer Größe von ca. 25,00 x 45,00 m genutzt werden können. In dieser Halle werden ebenfalls herausziehbare Tribünen für ca. 200 Zuschauer vorgehalten.

NW-Bereich
NaturwissenschaftenDer NW-Bereich musste 2003 grundlegend saniert werden, da durch die festeinge-bauten Versuchstische die erforderlichen Sicherheitsabstände zwischen den Tischen für 30 Schüler nicht mehr eingehalten werden konnten.

Es wurden entsprechende Medienflügel der Firma Wallner in jedem Raum unter der Decke angebracht, damit 30 Schüler unterrichtet werden können.

Ebenfalls wurden vorhandene, fest installierte Digestorien zurückgebaut und durch zwei mobile ersetzt.

Im Vorfeld wurde bereits ein vorhandenes Lehrerzimmer zurückgebaut und unter Einbeziehung eines Flurbereiches eine neue Computer-Arbeitsstation für den NW-Bereich geschaffen.

Lehrküche
1996 wurde die Lehrküche mit vorgelagertem Essraum eingerichtet.

In der Lehrküche befinden sich u.a. 10 Stck. Herdplatten (teils als Einzel- bzw. Viererplatten), entsprechende Spülen, Kühlschrank, Spül- und Waschmaschine. Zur Warmwassererzeugung der Waschmaschine wurde zur Unterstützung eine solartechnische Anlage auf dem Flachdach installiert.

Sprachlabor
Die bei Gründung der Gesamtschule erforderlichen Sprachlabore wurden auf allen Ebenen zurückgebaut. Hier entstanden moderne Computer- und Videoräume. Ein Sprachlabor wurde dem Großraumlehrerzimmer zugeschlagen.

Brandschutz
2006 wurde auf Forderung des VDS Köln der Brandschutz in den abgehängten Deckenbereichen ergänzt. Die unterhalb der abgehängten Decke installierte Sprink-leranlage musste auf Grund von zu hohen Brandlasten im Zwischendeckenbereich in diesem Bereich erweitert werden.

Zeitgleich wurden in diesem Bereich Asbestrückbauten und der Ausbau von krebser-regendem Dämmmaterial durchgeführt.

Technische Gebäudeausrüstung
Ende der 90-er Jahre wurde in einem 3-Jahresprogramm die gesamte technische Gebäudeausrüstung saniert.

Die Beleuchtung wurde sowohl in den Klassen, als auch auf den Fluren durch effi-ziente Beleuchtungskörper ersetzt.

Auf den Fluren wurden die indirekt wirkenden, hinter einem Holzband angebrachten Langfeldleuchten gegen frei strahlende Beleuchtungen ausgetauscht.

In den Klassenräumen wurde durch Abänderung der Schaltung eine Möglichkeit geschaffen die Helligkeit, je nach Bedarf, selbst festzulegen.

In der Aula wurden Energiesparlampen eingebaut, des Weiteren im pädagogischen Zentrum.

Die Lüftung wurde nur auf die innen liegenden Räume begrenzt. Sämtliche Belüf-tungsstränge zu den außen liegenden Klassenräumen wurden abgetrennt. Die Belüftung erfolgt hier ausschließlich über die Fenster.

Für die Wärmevorhaltung in den Räumen wurde jeder Raum mit einem Raumther-mostat versehen, welches jeweils vom Hausmeister über einen separaten, nur für die Heizungsanlage installierten Rechner, geregelt werden kann.

Entsprechende Energieeinsparungen durch angemessenes Nutzerverhalten, bzw. durch die durchgeführten investiven Maßnahmen sind in dem jährlich durch die Verwaltung aufgestellten Energiebericht zu erkennen.

2000 wurde die erste Photovoltaikanlage auf der Flachdachfläche aufgebaut,

2006 wurde diese erweitert. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich aus der Erwirtschaftung durch den Förderverein. Der Aufbau auf der Dachfläche wurde gemeinsam mit einem heimischen Unternehmer und Schülern der Gesamtschule durchgeführt.

Anfang der 90-er Jahre, bis einschl. 1995, wurden großflächige Asbestsanierungen durchgeführt.

Der Freizeitbereich im Untergeschoss wurde durch Entfernen von nicht notwendigen Schließfächern vergrößert.

Im pädagogischen Zentrum wurde auf der halben Fläche eine Schulbibliothek einge-richtet, die täglich durch eine Fachkraft besetzt ist.

Von den ehemals zwei außen liegenden Musikräumen wird derzeitig nur noch ein Raum in dieser Funktion genutzt. Der andere Raum wird als sogenannte Teestube belegt.

Zwischenzeitlich wurde versucht durch Umbauarbeiten drei nebeneinander liegende Räume zu Musikräumen umzugestalten. Eine Nutzung ist allerdings nur bedingt möglich, da Schallprobleme keinen Musikunterricht zulassen.

Mittig des Schulgebäudes liegt die Aula mit einer festen Bestuhlung für 300 Zuschauer, als aufsteigendes Gestühl und einer Bühnenfläche von ca. 180,00 m² Größe, ohne Nebenflächen. Begrenzt wird die Bühne 3-seitig durch schwer entflammbare Vorhänge.

Der Schulgarten im Bereich Teestube und NW-Bereich wird durch eine Schüler-Arbeitsgemeinschaft gepflegt und in der jährlich stattfindenden Projektwoche weiter ergänzt.

Des Weiteren wurden und werden noch in den jeweils anstehenden Projektwochen, unter Mithilfe von Schülern, Veränderungen im Schulhofbereich durchgeführt, wie z.B. ein Atrium auf der ehemaligen Fläche der abgerissenen Pavillons, Einrichtung eines grünen Klassenzimmers, Boule-Bahn, Aufstellen von Klettergeräten (Finanzierung durch Sponsoren), Errichtung eines Carports mit Pflasterung, Aufbau einer Klettertreppe usw.

Ebenfalls wurde auf der Fläche des Siepens eine Schafherde angesiedelt, die sich stetig vergrößert.