Ukraine

Schüleraustausch mit dem Trojestschyna – Gymnasium in Kiew

Dieser Schüleraustausch besteht seit dem Jahr 2002, als von Seiten unserer Schule der Wunsch nach einer Partnerschaft mit einer Schule in Kiew aufkam. Das war naheliegend; denn seit 1997 unterstützt die GSF humanitäre Transporte nach Kiew und zu einem Waisenhaus in Polonki, einem Dorf ca. 200 km südöstlich der Hauptstadt. Auch verschiedene Krankenhäuser in der Region wurden mit medizinischen Hilfsgütern bis hin zu Röntgen-, Ultraschallgeräten und kompletten Praxisausstattungen versorgt.

Bei solch einem Hilfstransport wurde schnell mit Unterstützung unserer Freunde in Kiew eine entsprechende Schule gefunden, die gern eine Partnerschaft mit uns einging. Im Oktober 2002 schlossen wir einen Partnerschaftsvertrag; im selben Monat starteten erstmals Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit ihren begleitenden Lehrern nach Kiew.

Seitdem kommt jedes Jahr im Frühling eine Delegation des Trojestschyna – Gymnasiums nach Fröndenberg, und jeweils im Herbst besucht eine Gruppe der Fröndenberger Gesamtschule unsere Partnerschule in Kiew.

Besuch der Fröndenberger in Kiew 2009

Im September 2009 hat eine Gruppe die Ukraine besucht mit einem umfangreichen Programm. Dabei wurde natürlich auch das Waisenhaus in Polonki besucht.

Unabhängigkeitsplatz Maidan

Unabhängigkeitsplatz Maidan

Unabhängigkeitsplatz Maidan

Schule in Kiew

Gruppenbild 2009

Gruppenbild 2009

 

Besuch der Ukrainer in Fröndenberg 2011

Nach der Begrüßung der ukrainischen Gäste durch den Schulleiter Herrn de Vries und einem kurzem Rundgang durch die Schule, nahmen die SchülerInnen am Russischunterricht im 12. Jahrgang bei Herrn Heints teil. Den ersten Nachmittag verbrachten die Ukrainer in ihren Gastfamilien.

Am zweiten Tag erfolgten die Begrüßung durch den Bürgermeister, der Besuch des Kettenschmiedemuseums und ein erster Gang durch die Stadt. Nachmittags nahmen die Gäste am Unterricht teil oder sie konnten sich unter der Anleitung von Herrn Reutlinger sportlich ein wenig betätigen.

Ein Höhepunkt war der Besuch der Stadt Köln, eine Stadtführung, u. a. der Dom und die Altstadt sowie der Besuch des Schokoladenmuseums mit einer kleinen Kostprobe am Schluss der Besichtigung.

Am nächsten Tag stand vormittags die Teilnahme am Unterricht auf dem Programm und nachmittags konnten die Gäste entweder die Stiftskirche besuchen oder in der Sporthalle der GSF aktiv Sport treiben.

Ein Gedankenaustausch zu Japan und Tschernobyl erfolgte am Freitag. Die Ergebnisse der Diskussion wurden auf Plakaten fest gehalten. Für den Nachmittag hatten sich die Gäste

einen kulturellen Beitrag einfallen lassen.

Das Wochenende stand zur freien Verfügung. Am Montag wurden dann nach dem Unterricht Spezialitäten aus der Ukraine und Deutschland hergestellt und natürlich auch probiert. Am nächsten Tag ging es nachmittags ins Lichtmuseum nach Unna.

Ein weiterer Höhepunkt sollte auch der Besuch der Zeche Zollern und der Villa Hügel in Essen am vorletzten Tag sein. Danach ging es dann leider mit ein bisschen Wehmut am Mittwoch zurück in die Ukraine.

Aber es war  ja kein Abschied für immer!